Eine Goldmünze in Ehren

Eine Goldmünze in Ehren

Eine Goldmünze in Ehren


Wenn Sie in die Investition einer Geldanlage von Goldmünzen interessiert sind, ist es zu empfehlen, gängige Anlagemünzen aus Gold auszusuchen und zu erwerben. Der Vorteil der klassischen Anlagemünzen, ebenso Bullionmünzen genannt, ist, dass ihre Bekanntheit sehr dienlich ist, wenn z. B. Banken, private Anleger und Edelmetallhändler einem fairen Ankaufspreis bieten. Zu den bekanntesten Anlagemünzen der Welt gehört die Krügerrandgoldmünze. Sie ist als Investment sehr beliebt und bereits vielen Generationen von Anlegern ein Begriff. Der Krügerrand gehört zu den Top 10 der am meisten verkauften Goldmünzen.

Sie wird in großer Zahl unter den Anlegern als die perfekte Goldmünze angesehen. Ein weiterer Klassiker ist der aus Kanada stammende „Gold Maple Leaf“. Mit seiner hohen Feinheit von 999,9 zu 1000 zeichnet sich auch der „American Gold Eagle“ aus den Vereinigten Staaten sowie der „Gold Wiener Philharmoniker“ und die mexikanische Goldmünze „Libertad“ und weiterhin aus der Schweiz das traditionsreiche „Gold-Vreneli“ aus. Anlagemünzen haben ebenso Sammelcharakter. Bekannteste Goldmünzen gibt es in all den vielen Ländern dieser Erde. Ob aus Australien, USA, Kanada, China, Deutschland,

Österreich oder Südafrika und vielen mehr, kommen Goldmünzen-Sammler auf ihre Kosten. Populär sind die Goldmünzen der Lunar Serie II mit dem Goldkänguru sowie der Goldeuro aus der BRD. Sie sind beliebte Alternativen gegenüber der klassischen Bullionmünze. Sammler mögen sie sehr, weil in jedem Jahr wechselnde Motive neu erhältlich sind. Wer eine Münze aus Deutschland mit echter Geschichte halten möchte, sollte sich die Münzen aus der Zeit des deutschen Kaiserreichs oder aus jüngerer Vergangenheit der deutschen Goldmark erwerben.

Jede Münze hat ihren eigenen Reiz und ihre eigene Geschichte und ist für Sammler wie für Anleger erstrebenswert zu besitzen. Man sollte wissen, dass Goldmünzen steuerfrei sind. Nicht nur Anlagemünzen, sondern auch Anlagegold ist nach einem einjährigen Halten steuerbefreit. Das heißt, nach einem Jahr ist der Verkauf des Goldes mit keinen Steuern belastet. Diese Steuerbefreiung wird auf alle Goldmünzen, die zum Anlagegold zählen, angewendet.

Hierzu gehören alle Münzen aus Gold, die mindestens 900/1000 Feingehalt aufweisen können, nach 1800 geprägt worden sind, in der Vergangenheit in ihrem Ursprungsland gesetzliches Zahlungsmittel waren oder noch sind und deren Preis den aktuellen Goldpreis für ihr enthaltenes Gold von 80 % nicht übersteigen.

Das Standardgewicht bei Münzen aus Gold wird mit „1 oz“ berechnet. Diese Einheit mit der Abkürzung „oz“ steht für Unze. Im Edelmetallbereich ist die Feinunze immer mit dem Gewicht von circa 31,1 Gramm festgelegt. Genau genommen sind es exakt 31,1034768 Gramm. Bei Goldmünzen sind auch Bruchteile einer Unze, wie zum Beispiel 1/2 oz und 1/4 oz gebräuchlich. Dies ist sehr praktisch, da 1 oz Gold einen recht hohen Materialwert hat und Stückelungen unter 1 oz auch für diejenigen erschwinglich sind, die kein großes Budget zur Verfügung haben.

Die kleinen Stückelungen haben den wesentlichen Vorteil, dass beim Wiederverkauf nicht der Gegenwert von einer 1 oz komplett veräußert werden muss. Es ist jedoch nachteilig, dass zum Beispiel verglichen mit 1 oz vier Mal 1/4 oz zusammengenommen in der Regel etwas mehr kosten. Das heißt, dass ein höheres Aufgeld beglichen werden muss. Wer das erste Mal im Leben eine Goldmünze in den Händen hält, wird bemerken, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Metallen, womit wir jeden in Berührung kommen, extrem schwer ist. Das liegt daran, dass Gold eine sehr hohe Dichte hat. Die Abmessungen und das Gewicht von Goldmünzen variieren je nach Feingehalt. Legt man zum Beispiel einen Krügerrand von 1 oz auf eine Waage, der einen Feingehalt von 916,6/1000 besitzt, so wiegt er mehr als beispielsweise ein Maple Leaf, der eine Feinheit von 999,9/1000 hat.

Wie kann das sein? Obwohl beide exakt 1 oz Gold sind, (das heißt Feingewicht, Feingehalt beziehungsweise Goldgehalt), wiegt der Krügerrand wegen seines höheren Kupferanteils mehr. Beim Gesamtgewicht spricht man im Fachjargon vom Raugewicht. Aufgrund des Kupferanteils in der Legierung besitzt der Krügerrand weniger Reinheit, ist jedoch damit kratzfester und härter. Darüber hinaus hebt er sich durch seine rötliche Färbung optisch ein wenig von den anderen Goldmünzen ab.